Iris Maier

Prostatahypertrophie

Was ist Prostatahypertrophie (benigne Prostatahyperplasie) ?

Die benigne Prostatahyperplasie ist die gutartige Prostatavergrößerung. Die Prostata ist eine Gschlechtsdrüse des Mannes, die einen Teil der Samenflüssigkeit produziert. Im Normalfall ist die Prostata etwa kastaniengroß, bei einer Prostatahyperplasie kann sie in ihrer Größe jedoch um das 5-fache zunehmen. Die Erkrankung betrifft ältere Männer, bei den über 60-Jährigen sind bereits 70% betroffen, bei den über 70-Jährigen sogar 90%. 

Welche Symptome treten bei einer Prostatavergrößerung auf ?

  • beginnt schleichend, anfangs evtl. keine Beschwerden
  • vermehrten Harndrang, kleine Mengen Urin werden ausgeschieden (Pollakisurie).
  • häufiger nächtlicher Harndrang (Nykturie).
  • Startschwierigkeiten bei der Blasenentleerung, eine Abschwächung des Urinstrahls und Nachtröpfeln am Ende der Blasenentleerung.
  • Nach der Blasenentleerung befindet sich bei einer fortgeschrittenen Prostatahypertrophie noch Restharn in der Blase. Dieser fungiert als Nährboden für Bakterien und kann so zu Blasenentzündungen führen.
  • Bei fortschreitender Prostatahyperplasie, Harnverhalt und Aufstau des Harns bis in die Nieren
  • Komplikationen Nierenbeckenentzündungen und sogar Nierenversagen. 

Was können die Ursachen sein?

Aus naturheilkundlicher Sicht können erbliche Veranlagung, Unterdrückung anderer Krankheiten durch allopathische Medikamente, Stress, ungesunde Ernährung,  dadurch veränderte Darmflora und Übersäuerung, veränderte Lebensgewohnheiten, Umweltbelastungen und psychische Konflikte, Ursachen für eine Prostatahypertrophie sein.

Wie wird eine Prostatahyperplasie naturheilkundlich behandelt?

Es wird eine ausführliche Erstanamnese erstellt, die erbliche Veranlagungen ( auch der Eltern und Großeltern), durchgemachte Erkrankungen, Impfungen, psychische Belastungen, Charaktereigenschaften, Lebensweise und Ernährung beinhaltet. Sie ist die Grundlage der naturheilkundlichen Therapie. Aufgrund dieser Erstanamnese wird das Konzept für Sie zusammengstellt.

Es beeinhaltet die naturheilkundliche Behandlung, deren Mittel aufgrund der Erstanamnese individuell für Sie gewählt werden. Die ausgewählten Mittel wirken auf körperlich, geistiger und seelischer Ebene und regen die Selbstregulation des Menschen an. Unterstützt wird die Therapie durch Entsäuerung, einem gesunden Ernährungskonzept, zusätzliche naturheilkundliche Unterstützung der Entgiftung des Organismus. Bei Bedarf wird der psychologische Aspekt durch systemische und therapeutische Übungen behandelt.

Gibt es einen psychischen Aspekt bei Prostatahypertrophie?

Oft gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlichen Konflikten im häuslichen oder im geschäftlichen Bereich des Mannes und der Erkrankung der Prostata. Ist dies der Fall, können wir durch systemische Arbeit oder andere psychologische Methoden, unterdrückte belastende Themen anschauen und bearbeiten. Dadurch wird Ihr Körper entlastet und muß nicht mehr als Ventil fungieren.

Ist die Ernährung wichtig?

Ein weiteres großes Thema ist wie oben schon erwähnt die Ernährung. Wenn der Körper durch mangelhafte Ernährung geschwächt wird, kann er die normalen Körperfunktionen auf Dauer nicht aufrechterhalten. Die Zellen werden nicht mit den wichtigen Vitalstoffen versorgt. Dadurch wird der Organismus zusätzlich zu den anderen Faktoren stark belastet. Wird die Ernährung auf ein gesundes Ernährungskonzept umgestellt und die vererbte und evtl. psychische Problematik behandelt, kann man in der Regel kurzfristig eine Linderung der Symptome feststellen.

Der chronisch kranke Organismus braucht seine individuelle Zeit um sich wieder auf die normalen Funktionen umzustellen. Diese Krankheit entwickelte sich über Jahre, sie kann nicht in kurzer Zeit auf Dauer reguliert werden. Je besser der Patient mitarbeitet, umso größer der Erfolg.

Fragen?

Gerne beantworte ich Ihre Fragen zum Thema Prostatahypertrophie. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.