Iris Maier

Miasma

Was ist Miasma?

Der Begriff Miasma bedeutet Verunreinigung, Befleckung, sich angesteckt haben.

Samuel Hahnemann der Begründer der Homöopathie erkannte, dass unter jeder chronischen Krankheit ein „Ur- Übel“ steckt. Er fand heraus, dass Patienten mit einer chronischen Erkrankung in der Vorgeschichte eine schwere Infektionskrankheit hatten, in deren Folge sie eine Krankheitsneigung entwickelten. Er stellte fest, dass gut gewählte homöopathische Mittel bis zu einem gewissen Punkt wirkten, die Krankheit aber immer wieder aufflackerte und die Symptome zurückkamen, also die Krankheit nicht ganz geheilt werden konnte. Diese Krankheitsneigung nannte er Miasma. 

Die damals bekannten Miasmen waren die Psora, die aus der Krätze entstanden ist, das  sykotische Miasma das die Gonorrhö als Ursache hat und das syphilitische Miasma, das sich aufgrund der Syphilis manifestierte. Diese miasmatische Veranlagung wird an die nachfolgenden Generationen vererbt.

Im letzten Jahrhundert kamen noch einige Miasmen hinzu. Die wichtigsten sind die Tuberkulinie (Tuberkulose) und die Karzinogenie (Krebs).

Darum ist es wichtig in der Erstanamnese möglichst viel über Erkrankungen in der familiären Vorgeschichte zu erfahren, um auf dieses erbliche Miasma einzugehen und so die Wurzel der Erkrankung zu behandeln.

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